26
Aug

Sonntag abend - Cacherzeit

Gestern Abend sind wir mal wieder losgezogen, ein paar Caches zu heben.

So ein Sonntag im Spätnachmittag bietet sich einfach an. Es ist nicht mehr zu warm, man ist ausgeruht und die Mücken haben auch etwas davon &#59;)

Nach kurzer Team-internen Absprache und Koordination mit Team NC666 sind wir dann gegen 18:30 Uhr los. Naja, eigentlich wollten wir ja schon früher - aber wie das halt so ist.

Die Richtung war klar, die Umgebung von Arsbeck soll´s sein. Dort hatten wir uns den Multi “Motte - Alde Berg” (GC10FA7) rausgesucht. Ein Schwierigkeitsgrad von 2 und Terrain Stufe 3 lies schon vermuten, das wir wohl nicht allzu schnell zum Cache kommen würden. Tanja aus unserem Team wollte schon gar nicht mit - sie steht nicht so sehr auf´s “Wandern in der Pampa” :p

...

Zu unserer Überraschung war die Strecke gut zu gehen, selbst das Final war trotz einiger Sümpfe und Teiche gut und trocken erreichbar. Lediglich die Höhenunterschiede und eine kurze Klettertour über eine teilweise zerstörte Treppe (ca 15m Höhe) waren schwieriger als die meisten Caches in der Gegend. So konnten wir den “Schatz” schneller heben als geplant. Mir ging´s etwas zu schnell - leider waren Team NC666 und Holler der Meinung, ich solle halt nicht so schleichen. B) In meiner Gewichtsklasse sprintet man eben nicht. :oops:

Der Owner team pantherchamäleon hat sich viel Mühe gegeben, die Stations an interessanten Stellen zu platzieren. Die Ruine an der zweiten Station faszinierte mich besonders. Ich würde gerne wissen, um was für ein Gebäude es sich mal gehandelt hat ? Vielleicht ein Zollhaus ? Ich wäre hier gerne noch länger geblieben, mir das genau anzusehen, aber irgendwie war unsere Gruppe heute auf Speedcaching-Tour.

Die Motte selber ist eindrucksvoll und hoch - höher als erwartet. Es lohnt sich auch a) das Hinweisschild zu lesen und b) die Beschreibung des Owners zur Station &#59;)

“Motte - Alde Berg” (GC10FA7) ist auf jeden Fall ein Must-See-Multi, bei dem man sich von der Terrain-Stufe nicht abschrecken lassen sollte.

Zur Motte-Serie gehört auch der in der Nähe liegende Tradi “Motte - Teufelsberg” ( GC10FAB ), dem ich leider einen ausführlicheren eigenen Blog-Eintrag widmen muss. Kurz angrissen, der Tradi brauchte beinahe genauso viel Zeit wie der Multi vorher - auch das Terrain war hier eine deutlichere Herausforderung. Hier war Terrain Stufe 3 sicherlich nicht zu viel versprochen.

So standen wir dann kurz vor Arsbeck und waren eigentlich viel zu früh fertig.

Chris vom Team NC666 wuselte in seinen Unterlagen und zauberte eine neue Cachebeschreibung hervor. “Der ist gestern erst gelegt worden - könnte man ja mal schauen.”

Ein neuer Multi - quasi direkt um die Ecke - nichts wie hin.

“Schaagbach” (GC15DCX) war tatsächlich erst am Samstag gelegt worden - fein. Schwierigkeitsgrad 1,5 und Terrain Stufe 3 versprachen einen netten Abschluss dieses Ausfluges. Station 1 war schnell gefunden - naja, von mir zumindest B) Das kommt davon, wenn weder Team-Member noch das andere Team warten, bis der Fahrer seinen Krams auch wirklich gepackt hat. :p
Auf dem Weg zur zweiten Station begegneten uns dann drei potentielle Muggels, die uns prompt ansprachen.

“Wo wollt Ihr denn hin ? Taschenlampen ? Macht Ihr eine Nachtwanderung ?”
Wir: “Klar, wird ja langsam dunkel.. ???”
“Aha, wenigstens auch ein GPS dabei ?”
Wir: ????

Der Fragensteller entpuppte sich dann als Geocacher bikecom
in Begleitung von dem Cacher mit dem Erdbeerbecher ("uus Kölle") und einem interessiertem Gastcacher. Letzterer war fasziniert, das es tatsächlich noch mehr Leute gibt, die man auch dann in freier Wildbahn antreffen kann…

Komisch, wie konnte die Truppe uns nur erkennen. Ob das an den Taschenlampen, Rucksack mit GPS, Kopfleuchten oder Wanderstiefeln gelegen hat ? Kann ich mir fast nicht vorstellen - ich vermute da eher, Nadines Klemmbrett mit der Cachebeschreibung war der Punkt :p

Naja, an der zweiten Station hätten wir uns prompt mit einem Anfängerfehler in die falsche Richtung davon gemacht… glücklicherweise war die errechnete Zielkoordinate so falsch, das wir lieber die Köpfe doch nochmal richtig benutzt haben.

Der Rest des Caches lief dann in relativer Dunkelheit mit wirklich beeindruckenden Eulenrufen und Fledermäusen problemlos weiter. Hier hat sich der Owner bz-mof, der den Cache als sein Erstlingswerk bezeichnet, viel Mühe gegeben, die Strecke in einen interessanten und schön dichten Wald einzubetten. Auf jeden Fall war in unserer Runde klar, ein gelungener Multi, den man weiterempfehlen kann.

Auch zu berichten ist noch, das wir im Cache den TB Gecko Hochst gefunden haben. Dieser geht mit auf die Reise. Wir werden uns bemühen, ein passendes Landschaftsbild zu schnappschiessen :)



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