23
Jul

Natuurwandelpad Swalmen (GC1HKPC)

Link: http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=4d9a2cf5-9291-4a89-8d7b-1f8157b4abe5


Am Sonntag haben wir einen Geocaching-Ausflug in das nah gelegene Schwalmtal unternommen. Unser Ziel war es, einen schönen Ausflug aber nicht zu langen mit unseren Hunden zu unternehmen. Das Wetter war ideal: nicht zu heiß aber trocken. Als Start unserer kleinen Wanderung bot sich der Multicache „Natuurwandelpad Swalmen (GC1HKPC)“ an. Die Logeinträge waren schon im Vorfeld sehr vielversprechend und auch die von anderen Cachern hinterlegten Fotos machten Lust auf mehr.

So sind wir dann am späten Nachnittag losgezogen, den Cache zu heben und dabei möglichst viel Natur zu erleben. Der Parkplatz war schnell gefunden und der Weg zur Startposition war auch nicht allzu kompliziert – zumindest, wenn man die Beschreibung gelesen hat. Auf dem Weg zum Natuurwandelpad lag schon ein Baum quer über den Weg – wahrscheinlich bei einem der heftigen Gewitter der letzten Woche umgestürtzt.

Fortsetzung:

Dennoch war das bewusste Schild, das den Eingfang des Naturpfades kennzeichnet, schnell gefunden. Der Pfeil, der die Richtung angibt, war da schon besser versteckt. Naja, zumindest, wenn man zwei Hunde dabei hat, die kräftig an den Leinen ziehen. Man “fliegt” einfach am Hinweis vorbei… Wichtig vielleicht zur Info ist, das es sich hier in den Niederlanden um ein Naturschutzgebiet handelt. Es gleten die gleichen Regeln wie in deutschen Naturschutzgebieten - auch wenn vielleicht der eine oder andere Schwierigkeiten mit der Sprache auf dem Hinweisschild hat. Keine Motorfahrzeuge, Hunde nur an der Leine, nicht abseits der Wege und die Wildtiere nicht stören.

Der Weg führt uns schnell in ein Feuchtgebiet mit vielen Altarmen der Schwalm und kleinen Tümpeln aus Hochwasserzeiten. Dieser Weg wird, wie bei einem Lehrpfad zu erwarten, von Hinweistafeln zu bestimmten Tierarten gesäumt. Allerdings typisch holländisch, hat man diese Schilder nicht einfach so lieblos eingepflanzt, sondern jedem Schild ein Kunstwerk aus Holz an die Seite gestellt, das das entsprechende Tier darstellt. Diese Holzschnitzarbeiten sind teilweise von erstaunlicher Größe und vermutlich vor Ort entstanden. Zumindest einige sind direkt aus dort eingewachsenen Baumstümpfen präpariert worden. Der Owner macht diese Figuren zum Bestandteil seines Rätsels - daher finden sich in der Cachebeschreibung bereits einige dieser entdeckenswerten Objekte. Die anderen möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um den Spaß nicht zu trüben.

Das Feuchtgebiet zeigt sich in diesem verhältnißmäßig kleinem Areal von einer hochinteressanten Seite. In einigen Logeinträgen war von “Welcome to the jungle” (Willkommen im Dschungel) zu lesen - ja, das trifft an manchen Stellen den Kern. besonders die Weiden und das Totholz am Ufer bzw. über den Fluß unterstreichen den Eindruck.


Bedingt durch die relativ klar ersichtliche Route ist die Aufgabenstellung leicht zu lösen. Lediglich an einer Stelle ist nicht 100% klar, wo es weiter geht - Zumindest haben wir keinen Pfeil gefunden. da aber zu diesem Zweitpunkz schon alle bis auf eine Holzfigur gefunden waren, konnten wir die Finalkoordinaten schon bestimmen. Damit konnten wir den vermuteten Weg auch bestätigen. Kurz darauf begegneten wir auch der letzten Holzfigur.


Wie so oft im Wald, war der GPS-Empfang nicht ganz eindeutig. Zunächst sprang das GPS ein wenig, aber nach etwa 15 Minuten konnten wir den Cache lokalisieren. Da sich dieser etwas “verklemmt” hatte, dauerte es aber noch eine Weile bis zum Log. Die Finaldose selber passt nicht zur Qualität des Caches - schlicht enttäuschend. Aber als fleißiger Logleser kann ich es verstehen. Die Cachedose wurde wohl mehrfach gemuggelt - nach einer Weile mag man einfach keine Regular oder Larges mehr an eine solche Stelle platzieren. Postitiv ist auf jeden Fall, das die Owner das Final im Zielgebiet gelassen haben und nicht noch kilometerweit off platziert haben - findet sich ja auch immer mal wieder, wenn ständig Muggelprobleme aufkommen.

Auf jeden Fall ist dieser Cache zu empfehlen. Für Kinder (ohne Kinderwagen) ein echtes Muss! Leinengängige Hunde können ohne Probleme mitgenommen werden. Wir sind den Cache schön gemütlich mit vielen Pausen um die Natur zu genießen in zweieinhalb Stunden gegangen. Wahrscheinlich schafft man das auch schneller, aber warum?

Von uns gibt es für diesen schönen Naturcache FÜNF STERNE! Einen herzlichen Dank an die Owner.

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